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      <title>Andreas Marc Klingler - Blogs</title>
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      <lastBuildDate>Tue, 27 Oct 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
      <item>
          <title>Archiv von gedanken.akde</title>
          <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
          <link>https://andreas-klingler.de/blogs/gedanken-akde/</link>
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          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/gedanken-akde/">&lt;h2 id=&quot;geld-und-zeit&quot;&gt;Geld und Zeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 20. September 2018)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geld kann man wieder bekommen. Zeit nicht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wertlos&quot;&gt;Wertlos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 6. Februar 2018)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein jeder Mensch ist wertlos, da er Würde hat.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;extrem&quot;&gt;Extrem&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 14. April 2017)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Extremen liegt (fast) nie die Wahrheit.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;post-faktisch&quot;&gt;Post-faktisch&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 13. April 2017)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Post-faktische Welt: Es gibt nichts absolutes, nichts wahres mehr. Alles ist Meinung, alles ist relativ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder hat recht und fühlt sich toll in seinem „safe space”. Deine Wahrheit != Meine Wahrheit =&amp;gt; Ich bin . Alles zerfällt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;diskussionsunfahig&quot;&gt;Diskussionsunfähig&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 24. Januar 2017)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Gesellschaft ist mittlerweile überwiegend diskussionsunfähig.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wohlstandsverteilung&quot;&gt;Wohlstandsverteilung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 21. August 2016)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man Wohlstand zu ungleich verteilt, ist man irgendwann nirgendwo mehr sicher. Zu viel Ungleichheit macht eine Gesellschaft kaputt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wundertage&quot;&gt;Wundertage&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 18. August 2016)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Tage, die geben einem mehr als sonst ein ganzes Jahr. Diese Tage gilt es zu suchen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;selbstgerechtigkeit&quot;&gt;Selbstgerechtigkeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 7. Januar 2016)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbstgerechtigkeit und falsch verstandene Toleranz hat das Potential, langfristig gefährlicher als Rassismus zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;differentation-durch-integrationsuberlauf&quot;&gt;Differentation durch Integrationsüberlauf&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 18. November 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass manche Menschen immer weniger bereit zu differenzieren sind, hängt womöglich auch mit übertriebenem Integrieren der Gegenseite zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;starke-meinung&quot;&gt;Starke Meinung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 4. November 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer braucht schon eine wissenschaftliche Erkenntnis, wenn er längst eine starke Meinung hat?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zerschmetternder-vogel&quot;&gt;Zerschmetternder Vogel&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 19. Oktober 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schmetterling ist wirklich ein blödes deutsches Wort. So brutal schmettert der gar nicht, so hart sich das anhört.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;doktorwurden&quot;&gt;Doktorwürden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 18. August 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Portugal/Brasilien ist die höfliche Anrede für Hochschulabsolventen “doutor” (=Doktor). — Warum promovieren, wenn man umziehen kann? *g*&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fremde-wolken&quot;&gt;Fremde Wolken&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 30. Juli 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keine Wolken. Es gibt nur fremde Server.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;heilende-kriege&quot;&gt;Heilende Kriege&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 5. Juli 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht brauchen wir dummen Menschen alle 2–3 Generationen einen großen Krieg, um danach wieder zu verstehen, das Egoismen uns verderben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;gelassenes-leben&quot;&gt;Gelassenes Leben&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 4. Juli 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gelassenheit und Segen führt zu Glück auf allen Wegen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;offenheit-ohne-lebensziel&quot;&gt;Offenheit ohne Lebensziel&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 10. März 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du kannst dein Leben planen, wenn du ein festes Weltbild erworben hast und dies nicht mehr aufgeben willst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hälst du deinen Geist offen und bist immer bereit, durch Vernunft deine Gedanken, Pläne, Gefühle und Meinungen zu ändern, gibt es keine Sicherheit, und sämtliche Lebenspläne gelten immer nur auf Vorbehalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hältst du deinen Geist wach, kannst du nicht wissen, wohin er dich tragen wird.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;planungsende&quot;&gt;Planungsende&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 10. März 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hör auf zu planen. Fang an zu leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verstehe dich. Ich verstehe, dass du das womöglich nicht verstehst. Verstehen kannst. Jetzt. Noch. Versuch es zu verstehen, solange du viel Zukunft noch gestalten kannst.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;scheitern-am-scheitern&quot;&gt;Scheitern am Scheitern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 7. März 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche oft zu scheitern, aber es klappt nicht immer.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wegfindung&quot;&gt;Wegfindung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 7. März 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann seinen Weg nicht finden. Man muss ihn gehen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;lebensverkleidung&quot;&gt;Lebensverkleidung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 13. Februar 2015)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lauter verkleidete Menschen. Wenn du dabei denkst, dass du dich am liebsten in dich selbst verkleidest, hast du’s geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;humor-des-lebens&quot;&gt;Humor des Lebens&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 9. November 2014)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Leben hat zweifellos Humor, aber man selbst kann nicht immer darüber lachen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;hofliche-zuruckhaltung&quot;&gt;Höfliche Zurückhaltung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 29. Oktober 2014)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Höflich zu sein heißt in gewisser Weise auch immer, rezessiv zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;trenne-die-trenner&quot;&gt;Trenne die Trenner&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 25. Oktober 2014)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie merkt ein Kassierer in einem Warentrennerfachgeschäft eigentlich, wann der nächste Kunde kommt?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;interesse&quot;&gt;Interesse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 3. Mai 2014)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du weißt, dass dir jemand wirklich zuhört und sich für etwas interessiert, wenn er sein Smartphone dafür ignoriert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zeit-geld&quot;&gt;Zeit ./. Geld&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 24. April 2014)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zeit ist mittlerweile oft teurer als Geld.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;programmieren&quot;&gt;Programmieren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 6. Februar 2014)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeiten ändern sich. Früher wurde man als Außenseiter schief angeschaut, wenn man „Programmieren” konnte. Heute wird man dafür beneidet.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bijektive-liebe&quot;&gt;Bijektive Liebe&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 29. November 2013)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe sollte immer bijektiv sein. (Aber dann hieße sie Freundschaft.)&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;verdienen-und-bekommen&quot;&gt;Verdienen und bekommen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 11. November 2013)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verdienen tut man wirklich schon viel; man müsste es nur auch noch bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;leben-nach&quot;&gt;Leben nach&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 16. Januar 2013)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lebe immer so, wie du willst und nicht zwingend so, wie andere es von dir erwarten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;selbstzweifel&quot;&gt;Selbstzweifel&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 10. Januar 2013)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss nur stark genug an sich zweifeln, dann wird man tatsächlich nie etwas erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;politische-korrektheit&quot;&gt;Politische Korrektheit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 9. Januar 2013)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Politische Korrektheit ist oft auch nur ein anderes Wort für Zensur.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;meckern-statt-handeln&quot;&gt;Meckern statt Handeln&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 21. Dezember 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verspüre oft den Wunsch, Leuten, die laut über X meckern, die Verantwortung für X zu übertragen, damit endlich alles funktionieren würde&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;e-mail-ausdrucker&quot;&gt;E‑Mail-Ausdrucker&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 17. Dezember 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gibt es eigentlich auch E‑Mail-Ausdrucker, die aus Vollständigkeitsgründen auch den Spam mit ausdrucken?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;leben-und-lebenslauf&quot;&gt;Leben und Lebenslauf&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 21. November 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niemand braucht einen Lebenslauf, wer ein Leben hat.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;googles-welt&quot;&gt;Googles Welt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 15. November 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wahrheit ist, was bei Google auf der ersten Seite steht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;realistische-perfektion&quot;&gt;Realistische Perfektion&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 15. November 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer immer auf Anhieb Perfektion verlangt, verkennt die Realität. Perfektion muss oft erst erwachsen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fundamentalisten-in-der-politik&quot;&gt;Fundamentalisten in der Politik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 14. November 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fundamentalisten machen Politik sehr anstrengend und sorgen dafür, dass viele ansonsten qualifizierte keine Lust darauf haben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;normalfall&quot;&gt;Normalfall&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 21. Juni 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es begreifen sich zu viele Menschen als Normalfall.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;glaubige-atheisten&quot;&gt;Gläubige Atheisten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 20. Juni 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Atheisten sind sehr wissenschaftsgläubig und glauben doch, sie würden nicht glauben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sie-nennen-es-elite&quot;&gt;Sie nennen es Elite&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 17. Juni 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Eliteuniversitäten” der Weisheit täten uns besser als “Eliteuniversitäten” des Wissens.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wissen-arbeit-leben&quot;&gt;Wissen, Arbeit, Leben&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 14. Juni 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wissen trägt uns durch unsere Arbeit. Weisheit durch unser Leben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;heimat&quot;&gt;Heimat&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 14. Juni 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heimat ist, wo Freunde sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;normalfall-1&quot;&gt;Normalfall&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 13. März 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du bist nur für dich selbst der Normalfall.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;programmiererhumor&quot;&gt;Programmiererhumor&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 1. März 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entschuldigen Sie, ich habe mich gerade verklammert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;verkocht&quot;&gt;Verkocht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 17. Februar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man zu lange nur in seinem eigenen Saft kocht, wird man fad.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;demokratie-und-zensur&quot;&gt;Demokratie und Zensur&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 11. Februar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Nur eine Diktatur braucht Zensur.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Von einem Plakat auf der Stop ACTA-Demo am 11. März in Frankfurt am Main.)&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;uberforderung&quot;&gt;Überforderung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 23. Januar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leichte Überforderung lässt uns wachsen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;reiches-land&quot;&gt;Reiches Land&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 14. Januar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Deutschland ist ein reiches Land.” — “Für wen denn?”&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bekannte-freunde&quot;&gt;Bekannte Freunde&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 13. Januar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So viele Bekannte, die manche Freunde nennen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zeit&quot;&gt;Zeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 10. Januar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn du dir nie Zeit nimmst, wirst du nie welche haben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;backup-lager&quot;&gt;Backup-Lager&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 7. Januar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hostnamen “Gorleben” oder “Asse” sind für einen Backup-Server eher schlecht, da man dann nicht mehr an die Daten herankommt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;vergleichsbasis&quot;&gt;Vergleichsbasis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 4. Januar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft ist es nicht wichtig, wie gut du absolut bist, sondern wie gut du relativ zu anderen bist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zuhoren&quot;&gt;Zuhören&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 3. Januar 2012)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuhören zu können, ist eine seltene Gabe. Und jedesmal wieder frage ich mich, was eigentlich so schwierig daran ist. :-/&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;umarmung&quot;&gt;Umarmung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 28. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verstand und Gefühl sollten öfter mal miteinander reden und sich umarmen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;weihnachtsessen&quot;&gt;Weihnachtsessen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 25. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß jetzt, wie die Menschen früher überleben konnten. Sie trafen sich einmal im Jahr an Weihnachten und aßen für das folgende Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;trage-masse&quot;&gt;Träge Masse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 15. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Masse ist träge, auch wenn die meisten Massen das nicht glauben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;frei-von-anderen&quot;&gt;Frei von anderen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 14. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frei sind wir dann, wenn uns jede Person beliebig blöd angucken darf und wir trotzdem darüber stehen können.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;java-erwartungen&quot;&gt;Java-Erwartungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 12. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„An unexpected error” — Welche Fehler erwartet Java eigentlich?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;frauenkomplexe&quot;&gt;Frauenkomplexe&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 9. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ewige Kreis: Erst Klischees schaffen und zementieren und dann Ratschläge geben, wie Frau ihnen entkommen kann.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;reflexionszeit-2&quot;&gt;Reflexionszeit 2&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 8. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Würden wir nie anhalten, würden wir nie reflektieren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;twitterkleidung&quot;&gt;Twitterkleidung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 6. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die #Kleidung des Twitterers ist sein Profilbild.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;gedankenfreiheit&quot;&gt;Gedankenfreiheit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 5. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn du deinen Gedanken wirklich freien Lauf lässt, kannst du nicht wissen, wohin sie dich tragen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;beziehungspflege&quot;&gt;Beziehungspflege&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 5. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Menschen merken, dass sie keine Beziehungen pflegen können, erst dann, sobald sie wieder alleine sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;unterlassenes-handeln&quot;&gt;Unterlassenes Handeln&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 5. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was man anderen Menschen bedeutet, erfährt man manchmal mehr durch dass, was sie nicht tun, als über das, was sie tun.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fernsehen&quot;&gt;Fernsehen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 4. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fernsehen ist doch auch nur noch (tendentiell) ein Medium für Ältere und die Unterschicht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;missionierende-trolle&quot;&gt;Missionierende Trolle&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 4. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Egal in welchem Gremium oder Verein, die üblichen verdächtigen Fundamentalisten sind überall präsent und in ideologischer Mission für den Weltfrieden unterwegs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo auch immer sich eine Bühne bietet, muss sie geentert werden, um allen die schockierenden eigene Meinung kund zu tun: Nazis sind doof, Umweltschutz ist wichtig, Atomkraft ist böse, … Ach. Leider haben diese Trolle besonders viel freie Zeit und sehr großes Sendungsbewusstsein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ist man nicht mit mindestens der gleichen Verve dagegen, ist man offensichtlich voll dafür. Logisch.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ideologische-bretter&quot;&gt;Ideologische Bretter&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 3. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist traurig, dass viele Menschen nicht einmal über neue Konzepte nachdenken wollen und sofort in (Kommunismus-) Reflexe verfallen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wunschdemokratie&quot;&gt;Wunschdemokratie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 3. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Demokratie heißt nicht, dass alle Wünsche gleichzeitig in Erfüllung gehen. Von Zeit zu Zeit muss man daran erinnern.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;medien-fur-dohfe&quot;&gt;Medien für dohfe&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 3. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man bekommt wieder mal vorgeführt (auf dem 9. Bundesparteitag der Piratenpartei), wie Massenmedien so oft arbeiten: Sexismus geht immer, Inhalte sind „zu komplex”.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;selbstorganisation&quot;&gt;Selbstorganisation&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 2. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was im Wandel der Arbeitswelt meines Erachtens bisher kaum diskutiert wird: Die Fähigkeit zur Selbstorganisation wird für fast alle viel, viel wichtiger.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;anerkennende-kopien&quot;&gt;Anerkennende Kopien&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 2. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Kopien zeigen mit einem Lächeln Respekt vor einem guten Gedanken.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ponybildung&quot;&gt;Ponybildung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 2. Dezember 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu viel Bildung entzaubert die Welt. Für mehr Märchenzauber und springende Ponys und … äh…&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;demut&quot;&gt;Demut&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 30. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigenschaft, die sehr vielen Menschen sehr gut tun würde: Demut.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;selbstlosigkeit&quot;&gt;Selbstlosigkeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 30. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Menschen können sich nicht vorstellen, dass andere etwas ohne Eigennutz tun könnten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kopfmauern&quot;&gt;Kopfmauern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 30. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Menschen bauen sich ihre Mauern im Kopf selbst.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;lebenswege&quot;&gt;Lebenswege&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 29. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je gradliniger der Lebenslauf, desto langweiliger der Mensch.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;seelenspeicher&quot;&gt;Seelenspeicher&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 29. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Externe Speichermöglichkeiten für Kopf und Herz wären toll. Dann könnte man Gedanken und Gefühle einfach auslagern wegschmeißen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;von-unwissenheit-zur-meinung&quot;&gt;Von Unwissenheit zur Meinung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 29. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man sich nicht wirklich mit einem Thema auskennt, steigt man halt einige Etagen nach oben und haut auf Allgemeinplätze d’rauf.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;geruchteflusse&quot;&gt;Gerüchteflüsse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 28. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Informationsflüsse von Gerüchten sind unvorhersehbar.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;reflexionszeit&quot;&gt;Reflexionszeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 26. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halte von Zeit zu Zeit dein Leben an, um es mit Abstand zu betrachten und sicher zu gehen, auf einem guten Pfad unterwegs zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;lachelnd-schweigen&quot;&gt;Lächelnd Schweigen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 26. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegenüber Menschen mit festbetonierten Meinungen kann ein Schweigen samt leichtem Lächeln klüger sein als Argumentieren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;durch-mut-zum-wachstum&quot;&gt;Durch Mut zum Wachstum&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 26. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Mensch kann wachsen durch (leichte) Überforderung, nicht aber durch Zurückweichen vor allen Risiken.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-gluck-der-wahl&quot;&gt;Das Glück der Wahl&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 22. November 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir ist neulich bewusst geworden, dass es ja eigentlich so viele wunderbare Menschen gibt, mit denen man völlig problemlos klar kommt und die man auch mag, dass man seine Zeit und Energie eigentlich nicht mit Menschen verbringen/verbrauchten müsste, mit denen man öfters Probleme hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Das meine ich nicht völlig ernst, aber den Gedanken alleine finde ich interessant. Praktisch besteht natürlich das Problem der zu großen (räumlichen) Verteilung der entsprechenden Teilmenge. Und natürlich wäre eine Welt ohne (etwas Streit) auch nicht schön, und und und; aber egal, das hier ist gerade nichts fundiertes und daher auch nur unter Gedankensplitter eingeordnet.)&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;nerds&quot;&gt;Nerds&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 11. September 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Legende: (+) steht für „meist positive Bezeichnung” und (-) für „meist negative Bezeichnung”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer ständig musiziert, viele Musikinstrumente besitzt, gilt als Musiker (+).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer ständig zeichnet oder malt, das Haus voller Zeichenwerkzeuge hat, gilt als Künstler (+).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer ständig etwas handwerklich herstellt, viele Möbel selbst gebaut hat, gilt als Handwerker (+).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer ständig etwas kocht und backt, ständig neue Rezepte entwirft, gilt als Koch (+).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer ständig Software schreibt, viele Online-Projekte am laufen hat, gilt als Nerd (-).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das wahrscheinlich nur, weil es den IT-Nerd im Gegensatz zu dem Musik‑, Kunst‑, Handwerks- und Kochnerd in der „Kindheit der heutigen Gesellschaft” noch nicht gab.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;einengende-vergangenheit&quot;&gt;Einengende Vergangenheit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 28. Juli 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je älter wir werden, desto unfreier werden wir durch die in der Vergangenheit von uns getroffenen Entscheidungen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;frauenforderung&quot;&gt;Frauenförderung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 29. Mai 2011)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Übertriebene Frauen&lt;del&gt;förderung&lt;/del&gt;quote kann dazu führen, dass Frauen in höheren Positionen von vornherein als unfähig angesehen werden, weil man zunächst davon ausgeht, dass sehr viele nicht auf Grund von Kompetenz dorthin gelangt sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ungluckliche-gegenwart&quot;&gt;Unglückliche Gegenwart&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 24. Oktober 2010)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nie darf man glücklich sein; immer nur soll man’s werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wenn-alles-spass-machen-muss&quot;&gt;Wenn alles Spaß machen muss&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 15. September 2010)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heutzutage muss alles Spaß machen. Alle wünschen einem bei allem „Viel Spaß!” Daran sieht man, dass wir wirklich in einer Spaßgesellschaft leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber letztendlich macht dann nichts mehr Spaß. Wie auch? Wenn das ganze Leben „Spaß macht”, ist Spaß wahrlich nichts besonderes mehr.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;informationsgesellschaft&quot;&gt;Informationsgesellschaft&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 11. September 2010)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Begriff Informationsgesellschaft ist ohne einen Taschencomputer, den man immer bei sich trägt und immer online ist, eigentlich hohl.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;energie-und-entwicklung&quot;&gt;Energie und Entwicklung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 13. Mai 2009)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Je mehr Energie eine Zivilisation verbraucht, desto höher entwickelt ist sie.&lt;br /&gt;
(HS)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2 id=&quot;zeitbewusste-bahnfahrer&quot;&gt;Zeitbewusste Bahnfahrer&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 8. Februar 2009)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Würden Autofahrer wie bei der Bahn im Voraus festlegen, wann sie abfahren und ankommen wollen und diese Pläne dann mit der Realität vergleichen würden, würden wahrscheinlich nicht mehr all zu viele Autofahrer über die Unpünktlichkeit der Züge schimpfen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;nebeneinander-statt-miteinander&quot;&gt;Nebeneinander statt Miteinander&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 3. Februar 2009)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir leben heute oft nicht mehr miteinander, sondern nur noch nebeneinander.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn es manchmal anders aussieht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kluger-schein&quot;&gt;Kluger Schein&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 31. August 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Reiche, schöne und erfolgreiche Menschen nennt man eher „klug”, obwohl es sich häufig nur um mittelmäßige Menschen handelt, die es aufgrund anderer Faktoren (Glück!) „weit gebracht haben”. Kaum würde man einen Obdachlosen als „klug” bezeichnen, einfach nur, weil er ein Obdachloser ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;was-die-wissenschaft-kann&quot;&gt;Was die Wissenschaft kann&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 23. Mai 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die Wissenschaft kann:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Reproduzierbare Ereignisse beschreiben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Formal beschreibbare Phänomene erklären&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Was die Wissenschaft nicht kann:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einmalige / Zu selten auftretende Ereignisse beschreiben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Phänomene beschreiben, die nicht formal oder statistisch definierbar sind&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig davon, ob sie wahr sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was viele über die Wissenschaft &lt;em&gt;glauben&lt;/em&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die gesamte Welt ist letztendlich – wenn auch mit unvorstellbar hoher Komplexität – rational erklärbar.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wissenschaft und Glaube im allgemeinen und Logik im speziellen schließen sich aus.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Gesetze der Wissenschaft sind universell.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;teile-und-verliere-2&quot;&gt;Teile und verliere 2&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 15. Mai 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Menschen vergraben sich so tief in einzelne Gebiete, dass sie die Natur ihres Betrachtungsgegenstands immer mehr aus den Augen verlieren, aber meinen, man könne sie durch die exakte Analyse aller seiner Teile finden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;gesetze-der-mitte&quot;&gt;Gesetze der Mitte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 15. Mai 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Mensch dringt immer tiefer in die Materie hinein (Nanoforschung, Quantenphysik, …). Je tiefer man geht, desto weniger gelten die uns vertrauten Gesetze. Passen unsere Gesetze (und Weltbilder) vielleicht nur auf die „mittlere” Welt? (Also weder im „ganz kleinen” noch im „ganz großen”?)&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wir-werden-nicht-erwachsen&quot;&gt;Wir werden nicht erwachsen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 13. Mai 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich merke langsam, dass wir nicht erwachsen, sondern nur älter werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Th.)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2 id=&quot;gesattigte-neugier&quot;&gt;Gesättigte Neugier&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 11. Mai 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wissenschaft kann so vieles erklären, dass bei manchen Menschen womöglich der Eindruck entstanden ist, sie könne alles erklären. Die Aufnahmefähigkeit ist schließlich begrenzt und das „Erkannte“ ist schon viel, viel mehr, als ein einzelner Mensch überhaupt überblicken kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht ist auch das ein Teil der Erklärung für den festen Glauben vieler Menschen an die Wissenschaft, die Erkenntnisse von ihr verlangen, welche sie gar nicht zu leisten in der Lage ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;schwindender-zusammenhalt-durch-zu-hohe-komplexitat&quot;&gt;Schwindender Zusammenhalt durch zu hohe Komplexität&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 8. Mai 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über alle Wissenschaftsbereiche gesehen gibt es „zu viele” Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Gebieten und es werden in immer kürzerer Zeit immer mehr, als dass sie noch jemand ordnen und in ein konsistentes Weltbild einfügen könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verliert die Wissenschaft langsam ihre welterklärende Funktion, da sie irgendwann keine integrative Kraft mehr hat, ihre Erkenntnisse zu „normieren“, sondern nur noch viele „Einzelerkenntnisse” ohne Zusammenhang „produziert”?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bewusstes-leben&quot;&gt;Bewusstes Leben&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 9. April 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glücklich seien die im Leben stehenden Menschen, die nicht zu 100% in „ihrer” Gesellschaft aufgehen, sondern sich trotz großer Eingebundenheit in der Gemeinschaft ab und zu ein Stück weit bewusst von ihr entfernen um über ihr als Vogel zu kreisen. Und sich zu wundern. Manchmal zu weinen. Und oft zu lachen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;absolutheitsanspruch-der-wirtschaftspropheten&quot;&gt;Absolutheitsanspruch der Wirtschaftspropheten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 29. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wie die Wissenschaft aus der Sicht des Rationalismus beansprucht, die Welt vollständig erklären zu können, so beansprucht in der Gegenwart unserer (westlichen) Gesellschaft die Wirtschaft, das gesamte Leben nach ihren Methoden zu formen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig davon, dass, so wie die Wissenschaft bestimmte Bereiche systembedingt nicht erklären kann, auch die Gesetze der Wirtschaft nur in bestimmten Bereichen gelten. Das ist Fundamentalisten aber egal.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;freiheit-contra-gleichheit&quot;&gt;Freiheit contra Gleichheit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 28. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In vielen Gesellschaften ist Gleichheit wichtiger als Freiheit. Warum?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht verbirgt sich dahinter die Angst, zu versagen. Freiheit bedeutet immer auch die Freiheit, sich &lt;em&gt;falsch&lt;/em&gt; zu entscheiden und damit scheitern zu können. Vielleicht treibt gerade diese Versagensangst Menschen dazu, es sich auf einem gleichbleibenden Niveau bequem zu machen und eigenverantwortliches Handeln zu erschweren. Nach dem Motto: Bevor einige Scheitern bleiben wir doch lieber alle gemeinsam auf niedrigem Niveau. Wie sozial.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;halbe-geister&quot;&gt;Halbe Geister&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 28. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wie viele logisch geprägte Menschen nichts mit Kunst anfangen können, so haben künstlerische Menschen oft „keinen Zugang” zur Logik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch während künstlerische Menschen oft eine zu starke Vernunftsbetonung von sich aus nicht wollen, scheitern allzu logische Geister oft frustriert an dem Erkennen des Wesens von Dingen, deren eigentliche Besonderheit ein Stück in ihrer unlogischen Natur liegt, ohne dass sie dies ahnen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur rein durch Logik kann diese Welt nicht verstanden werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;teile-und-verliere&quot;&gt;Teile und verliere&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 28. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Früher lebten Menschen in kleinen Gemeinschaften zusammen. Ihre Lebenswelt und ‑wirklichkeit war überschaubar. Irgendwann kam er zu einem Punkt, an dem die Menge des Wissens und der Erfahrung so groß wurde, dass nicht mehr jeder „alles” wissen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit steigendem Lebensniveau haben sich Wissen und Erfahrung immer weiter unter den Menschen differenziert. Heute kann niemand mehr alles überblicken. Besonders die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Entwicklungen können kaum abgeschätzt werden. Die Welt ist „zu groß geworden”. Diese „teilweise Blindheit” könnte dem Menschen langfristig sehr schaden. Vielleicht fatal.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zeitraum-oder-punkt&quot;&gt;Zeitraum oder ‑punkt?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 28. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für viele archaische Völker vollzog sich die Zeit zyklisch. Nichts wurde bis zu einem Punkt etwas und war dann fertig; alles kam und ging ewig. Heute herrscht in den (westlich geprägten) Gesellschaften ein geschichtliches Zeitverständnis vor, nachdem Ereignisse geschehen und danach für immer abgeschlossen sind. — Aber woher wollen wir eigentlich wissen, dass wir uns nicht nur in einem sehr langen Zeitzyklus befinden?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;willensschwache-durch-zu-viel-freiheit&quot;&gt;Willensschwäche durch zu viel Freiheit?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 28. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserer Gesellschaft sind die meisten Menschen heute so frei wie es kaum Menschen zuvor in der Geschichte waren. Ihr Leben ist nicht mehr ausschließlich durch Geburt, Geschlecht oder Herkunft bestimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch je größer die Anzahl der Möglichkeiten wird, aus denen Menschen sich ihre Tätigkeiten und Interessen heraussuchen können, desto größer wird die Anzahl jener Möglichkeiten, die aufgrund der geringen Lebenszeit überhaupt nicht erfahren werden können.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;logik-erkennt-nur-logisches-an&quot;&gt;Logik erkennt nur logisches an&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 27. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Methoden aus der Wissenschaft, die aus der Domäne der Logik stammen, können nicht direkt erklären, was sich der Logik entzieht. Zum Beispiel Gefühle und Glauben. Über sie kann eine auf Logik aufgebaute Wissenschaft zwar bestimmte Aussagen treffen, aber sie nicht erschöpfend beschreiben oder widerlegen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wissenschaftsglaubigkeit-2&quot;&gt;Wissenschaftsgläubigkeit 2&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 27. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je stärker die Wissenschaft fortschreitet, je stärker die „Arbeitsteilung” fortschreitet, also je mehr Wissen nicht mehr von einem Wissenschaftler selbst erkannt, sondern &lt;em&gt;gelernt&lt;/em&gt; werden muss, desto mehr gelangt eine Form des &lt;em&gt;Glaubens&lt;/em&gt; in die Wissenschaft.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wissenschaftsglaubigkeit-1&quot;&gt;Wissenschaftsgläubigkeit 1&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 27. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute kann die Wissenschaft so vieles erklären, dass es als „genug“ erscheinen mag; in dem Sinne, dass bei manchen Menschen der Eindruck entsteht, sie könne (langfristig) alles erklären. Die Aufnahmefähigkeit eines Menschen ist schließlich begrenzt und das „erkannte“ ist schon viel, viel mehr, als ein einzelner Mensch überhaupt überblicken kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht ist das mit ein Grund für den festen &lt;em&gt;Glauben an die Wissenschaft&lt;/em&gt; vieler Menschen, die nicht erahnen, dass die Mittel der Wissenschaft womöglich zu eingeschränkt sind, um unsere Welt als Ganzes erkennen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer nicht die Grenzen der Wissenschaft sieht, kann schnell zu ihrem &lt;em&gt;Gläubigen&lt;/em&gt; werden. Und unterscheidet sich damit prinzipiell nicht von religiösen Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;unwissenheit-ist-ein-segen&quot;&gt;Unwissenheit ist ein Segen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 27. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man zu viel nachdenkt und weiß, kann man sich irgendwann an dem Punkt befinden, an dem man das Leben nur noch „verlebt”; immer im Voraus schon „weiß”, warum man etwas zu genau dieser Zeit tut. Durch zu viel Wissen kann man sich dermaßen entzaubern, sodass der Reiz des Lebens schwindet, der auch in Unvorhersehbarem und in Überraschendem liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu viel Bildung entzaubert die Welt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;theologischer-elfenbeinturm&quot;&gt;Theologischer Elfenbeinturm&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 23. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wem gehört die Religion? Den Kirchen, riefen Geistliche, besonders in Europa, viel Jahrhunderte lang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht nicht immer aus purer Selbstlosigkeit. Auch früher war Wissen schon Macht. Macht &lt;em&gt;durch&lt;/em&gt; (nicht &lt;em&gt;über&lt;/em&gt;) Religion konnten Menschen bekommen, indem sie den Glauben so sehr verkomplizierten, dass kein „einfacher Mensch” sie mehr alleine verstehen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch theologische Elfenbeintürme konnten (und können) Geistliche Macht über Menschen ausüben, mit der Religion nicht als Offenbarung, sondern als Mittel zur Macht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zu-grosse-welt&quot;&gt;Zu große Welt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 10. März 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Mensch ist nicht dafür gemacht, die Welt in ihrer Gesamtheit überblicken und einschätzen zu können. Nur seine Welt. Eine kleine Welt, von Familie, Bekannten, Nachbarn, Bewohnern seines Dorfes oder — schon ganz modern — seiner kleinen Stadt. In dieser Sphäre hat er fast die gesamte Zeit seiner Existenz gelebt. Darin konnte er wenigstens grob sein Handeln und deren Konsequenzen einschätzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute kann sein Handeln Einfluss auf die Welt als ganzes haben; mit so vielen unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen, die er in ihren tiefen Abhängigkeiten nicht mehr überblicken kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Mensch ist Kleinkind geblieben, doch spielt nun mit Werkzeugen (und Waffen) von Erwachsenen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zeit-als-sichtbare-dimension&quot;&gt;Zeit als „sichtbare” Dimension&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 22. Februar 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im zweidimensionalen Raum überblicken wir die erste und zweite Dimension gleichzeitig. Im dreidimensionalen Raum überblicken wir die ersten drei Dimensionen gleichzeitig. Wenn wir die Zeit als vierte Dimension betrachten, überblicken wir vier Dimensionen gleichzeitig. In dieser Welt leben wir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man fünfdimensional sehen könnte, könnte man womöglich alle „niedrigeren Dimensionen” gleichzeitig sehen. Also auch einen zeitlichen Verlauf von der Vergangenheit bis zur Zukunft. Die Zeit &lt;em&gt;auf einen Blick&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;nachhaltiges-handeln-als-teil-eines-grosseren-ganzen&quot;&gt;Nachhaltiges Handeln als Teil eines größeren Ganzen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 6. Februar 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sich als Teil eines Großen, Ganzen zu sehen (durch Glauben, alte Gemeinschaft, …) verleitet vielleicht eher zu geschichtlichem Denken und nachhaltigerem Handeln, da man sich selbst nur als Teil einer Kette mit langer Vergangenheit und einer langen Zukunft sieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu „Gegenwartsmenschen”, die außer ihrem hiesigen Leben nichts erwarten. Und so eher langfristig schädliche Taten unternehmen. Sie erwarten ja nicht, das „von ihnen” noch etwas in der Zukunft existieren wird.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wer-hat-wen-an-der-leine&quot;&gt;Wer hat wen an der Leine?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 23. Januar 2008)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Betrachtung des Wandels von Religionen über die Zeit, wie ihre Götter oder ihr Gott sich je nach gesellschaftlichen Veränderungen anpassen, scheint es mitunter so, dass die Gesellschaft die Religion beeinflusst und damit auch Gott &lt;em&gt;verändert&lt;/em&gt;, anstatt umgekehrt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kann-der-mensch-sich-selbst-erkennen&quot;&gt;Kann der Mensch „sich selbst” erkennen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Erschien am 29. Dezember 2007)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erkenntnis über etwas kann als das tiefe Verständnis und Durchdringen verstanden werden, durch das der Mensch zu verstehen glaubt, warum etwas genau so ist wie es ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wie soll der Mensch etwas aus &lt;em&gt;seiner&lt;/em&gt; Welt oder gar sich selbst erkennen können, wenn er sich nur aus sich selbst heraus (das heißt, ohne einen neutralen Blick) betrachten kann? Man muss außerhalb des betrachteten Gegenstands stehen, um ihn von außen (oder aus einer höheren Sicht) heraus in seiner Gesamtheit erkennen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wie soll sich dann der Mensch als Teil der Welt selbst erkennen können?&lt;/p&gt;
</description>
      </item>
      <item>
          <title>Reparatur nach 15 Jahren — Wer gleich was ordentliches kauft, kauf nur einmal</title>
          <pubDate>Thu, 01 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
          <link>https://andreas-klingler.de/blogs/reparatur-nach-15-jahren-wer-gleich-was-ordentliches-kauft-kauf-nur-einmal/</link>
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          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/reparatur-nach-15-jahren-wer-gleich-was-ordentliches-kauft-kauf-nur-einmal/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://blog.andreas-klingler.de/2025/02/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/&quot;&gt;Auf der Reise im Januar nach Norwegen&lt;/a&gt; hatte ich, wie immer, mein Cullman Magnesit 528-Stativ dabei. Dies ist ein sehr robustes und stabiles Stativ; mein erstes Stativ, dass ich mir im Jahre 2010 gekauft hatte, nachdem ich mit dem Hobby Photographie begann. Es hat mich seitdem nie enttäuscht und war all die Jahre von den Tropen, über die Wüste bis zum Polarkreis mein stetiger Begleiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Norwegen war eines Nachts bei ‑18° jedoch ein Stativbein plötzlich zusammengesackt. Ein Bolzen war gebrochen und ein Bein daher nur noch zu 2/3 ausfahrfähig. Zum Glück konnte ich mich die verbliegende Zeit dort oben damit arrangieren.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reparatur-nach-15-jahren-wer-gleich-was-ordentliches-kauft-kauf-nur-einmal/cullmann_stativ_defekt1.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/cullmann_stativ_defekt1.4a71274ef65f2fb2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;749&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Sehr ärgerlich. Da ich so ein Ersatzteil nirgends finden konnte, habe ich Cullmann angeschrieben, Bilder mitgeschickt und gefragt, ob sie dafür noch Ersatzteile hätten. Drei Wochen später fand ich plötzlich eine Sendung im Briefkasten:&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reparatur-nach-15-jahren-wer-gleich-was-ordentliches-kauft-kauf-nur-einmal/cullmann_stativ_defekt3.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/cullmann_stativ_defekt3.b9e882b504842913.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;750&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Ohne Rechnung. Damit konnte ich das Stativ reparieren und hoffe, dass es mich auch die nächsten 15 Jahre weiter begleiten wird. Deswegen kauft man keine Billigware.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reparatur-nach-15-jahren-wer-gleich-was-ordentliches-kauft-kauf-nur-einmal/cullmann_stativ_defekt4.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/cullmann_stativ_defekt4.ce58b82ed1033d8c.jpg&quot; alt=&quot;Das Stativ ist wieder einsatzbereit.&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1333&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
</description>
      </item>
      <item>
          <title>Reise zu den Nordlichtern nach Tromsø – ein Erfahrungsbericht</title>
          <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
          <link>https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/</link>
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          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/">&lt;p&gt;Über den Jahreswechsel 2024/2025 war ich mit einer Freundin und einem Freund andernthalb Wochen in Norwegen. Wir hatten im Herbst überlegt, wohin es gehen sollte zu Silvester. Und da wir alle endlich mal Nordlichter sehen wollten und wussten, dass es aktuell dafür aufgrund des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivit%C3%A4t&quot;&gt;Sonnenzyklus&lt;/a&gt; eine gute Zeit dafür sein würde, hatten wir uns ein Ziel oberhalb des Polarkreises gesucht: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Troms%C3%B8&quot;&gt;Tromsø&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hinweis&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;Nordlicht&lt;/em&gt; ist der gängigere Begriff, aber &lt;em&gt;Polarlicht&lt;/em&gt; der wissenschaftlich korrekte – denn es gibt auf unserer blauen Kugel auch... „Südlichter&quot;. Mangels Landmasse dort sind die Nordlichter aber touristisch besser erschlossen und ich verwende diesen Begriff hier.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/flugroute_nor1.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/flugroute_nor1.b4d55db763e062cc.jpg&quot; alt=&quot;Flugroute von München nach Tromsø&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1364&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Unsere Flugroute von München über Oslo nach Tromsø.&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Bei der Vorbereitung hatten uns verschiedene Webseiten/Blogs geholfen, und so will ich nun auch etwas von meinen Erfahrungen teilen. In diesem Beitrag erzähle ich von der „Jagd&quot; nach Nordlichern , welche Erfahrungen ich bei der Fotografie dieser gemacht habe und welche Gedanken man sich für die eigene Kleidung bei ‑20° C machen sollte. Fangen wir mit diesem Thema gleich an:&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;packen-für-die-kälte&quot; class=&quot;wp-block-heading has-larger-font-size&quot;&gt;Packen für die Kälte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis&lt;/em&gt;: Ich verlinke hier auf verschiedene Waren. &lt;strong&gt;Nichts&lt;/strong&gt; davon sind Affiliate-Links. Ich will nur einen Eindruck davon geben, mit welcher Art von Bekleidung ich welche Erfahrungen gemacht habe, damit du Anhaltspunkte für deine Entscheidungen hast.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein besonderes Augenmerk bei der Reisevorbereitung legten wir auf geeignete Kleidung. Während es in München oder Rhein-Main zwar auch mal kalt wird, mussten wir mit Temperaturen von ‑20° C rechnen – bei eisigem Wind; und das auch noch für längere Zeit beim Fotografieren im Freien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das grundlegende Vorgehen für Kleidung ist dabei natürlich wie in den Alpen auch die &lt;strong&gt;Zwiebeltechnik&lt;/strong&gt;: Man wählt&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;direkt am Körper eine wärmende und Feuchtigkeitableitende erste Schicht aus Merino-Wolle,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zieht darüber eine wärme-haltende Fleece-Jacke (&lt;em&gt;Softshell&lt;/em&gt;) und wiederum darüber&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine wasserabweisende und stark isolierende Jacke (&lt;em&gt;Hardshell&lt;/em&gt;).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Da ich mir unsicher war, ob meine bisherigen Jacken bei den erwarteten Minusgraden ausreichen würden, hatte ich mir vor der Reise einen Parka gekauft (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.vaude.com/de/de/42591-manukau-ii-wasserdichter-parka-herren.html&quot;&gt;Vaude Manukau II&lt;/a&gt;). Damit fühlte ich mich auch bei Wind und ‑18° C gut warm.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20250103_0516.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20250103_0516.802775bdbdb22225.jpg&quot; alt=&quot;Frierender Schneemann&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1333&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Frierender Schneemann. Keine Zwiebeltechnik.&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;warme-füße&quot; class=&quot;wp-block-heading has-large-font-size&quot;&gt;Warme Füße&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein Problem sind auch eher die Füße, Hände und der Kopf. Ich habe mir vor der Reise zwar noch in der letzten Minute aufgrund der Unsicherheit über mögliches Laufen im Wasser &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.decathlon.de/p/schneestiefel-herren-warm-wasserdicht-winterwandern-sh100/_/R-p-108105&quot;&gt;einfache Gummistiefel&lt;/a&gt; besorgt, aber diese dann nie verwendet. Meine normalen Wanderschuhe, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jack-wolfskin.de/force-crest-texapore-mid-m/4048012_6055_120.html&quot;&gt;Jack Wolfskin Force Crest Texapore&lt;/a&gt;, hatte ich die ganze Zeit an und hatte &lt;em&gt;fast&lt;/em&gt; keine Probleme damit. Auch (langsames) Laufen auf Eis war kein Problem, und in Kombination mit einer guten Skihose (+ Unterziehhose) war auch zeitweises Laufen durch tiefen Schnee problemlos möglich. (Ich imprägnierte die Schuhe übrigens nochmals vor Reiseantritt bei mir zu Hause.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum ich eben „fast&quot; geschrieben habe: An einem Tag, an dem ich am Stück über 4 Stunden in der Kälte herumgelaufen bin, wurden meine Füße irgendwann kalt. Die Wanderschuhe isolieren hinreichend für gewisse Zeit auch bei größerer Kälte, aber sie sind nicht dafür ausgelegt, &lt;em&gt;einen ganzen Tag lang&lt;/em&gt; bei sehr tiefen Temperaturen zu wärmen. Dafür wären explizite Winter-Stiefel besser geeignet gewesen. Aber gut; da wir viel im Auto unterwegs waren, um zu abgelegenen Gebieten zu fahren, konnten sich dabei meine Füße immer wieder aufwärmen. Sollte man vorhaben, den ganzen Tag im Freien zu wandern, braucht man definitiv andere Schuhe und evtl. zusätzlich auch Wärmepads.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grödel/Spikes hatte ich in letzter Minute auch noch gekauft, aber sie nicht genutzt. Sollten deine Schuhe kein gutes Profil (mehr) haben, würde ich das aber dringend empfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;warme-und-fototaugliche-hände&quot; class=&quot;wp-block-heading has-large-font-size&quot;&gt;Warme (und fototaugliche!) Hände&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Handschuhe sind Pflicht. Normale Leder-Handschuhe hatte ich vorher zwar, aber ich war mir unsicher, ob diese tiefen Minusgraden standhalten würden. Ich habe mich daher vorher nochmal ausgiebig informiert und bin letztlich bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.theheatcompany.com/de-de/handschuhe/polartec-merino-liner-power-wool&quot;&gt;Merino Liner Pro-Handschuhen&lt;/a&gt; gelandet und dazu auch Wärmepads gekauft. Diese Handschuhe haben ein Fach, in das man Wärmepads einlegen kann, die sich bei Kontakt mit Sauerstoff aktivieren (vorher sind sie vakuumverpackt). Sie geben dann nach meiner Erfahrung für ca. 4–5 Stunden Wärme ab. Die Wärme hat sich entgegen meiner Erwartung sogar im Handschuh etwas verteilt; d.h. die ganze Hand war leicht temperiert. Da die Handschuhe auch kapazitive Fingerspitzen haben, konnte ich damit auch jederzeit mein iPhone bedienen. Ich hatte auch ein älteres Paar Fäustlinge dabei; aber ich kam mit den neuen Handschuhen so gut zurecht, dass ich sie nicht brauchte.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;warmer-und-geschützter-kopf&quot; class=&quot;wp-block-heading has-large-font-size&quot;&gt;Warmer und geschützter Kopf&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hierzu habe ich nicht viel zu sagen – ich hatte die ganze Zeit einen großen Schal und eine Wollmütze an. Manchmal habe ich darüber noch des Parkas Mütze gezogen. Das war für mich immer ausreichend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber, was ich erst am Ende der Reise erfahren habe: Es gibt &lt;em&gt;Sturmmasken mit Mund-Öffnungen&lt;/em&gt;, wie etwa die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.vaude.com/de/de/42877-warme-fahrrad-gesichtsmaske.html&quot;&gt;Vaude Fahrrad-Gesichtsmaske&lt;/a&gt;. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich so etwas gekauft. Das wäre manchmal praktisch gewesen, denn ich hatte öfters meinen Schal nahe am Mund zum Wärmen, und als Brillenträger... beschlägt dann sofort beim Ausatmen die Brille und man sieht erstmal nix mehr. Dieses Problem hätte ich mit solch einer Maske nicht gehabt.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20250104_0755-1024x683.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20250104_0755-1024x683.af8055ee0a6ba5cb.jpg&quot; alt=&quot;Nordlichter über den Bergen&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;666&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Nordlichter über den Bergen&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;auf-der-jagd-nach-nordlichtern&quot; class=&quot;wp-block-heading has-larger-font-size&quot;&gt;Auf der Jagd nach Nordlichtern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nordlichter/Polarlichter üben eine weite Faszination aus und waren für uns der Hauptgrund, an den Polarkreis zu reisen. Sie entstehen durch elektrisch geladene Teilchen der Sonne in Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivit%C3%A4t&quot;&gt;Die Sonne durchläuft dabei einen Zyklus, der ungefähr 11 Jahre dauert.&lt;/a&gt; Wir wussten bereits bei der Ideensammlung für unsere Reise im Herbst 2024, dass die Sonnenaktivität aktuell relativ hoch ist, und daher jetzt ein idealer Zeitpunkt für eine Reise zu den Polarlichtern sein würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ab voraussichtlich 2026 wird die Sonnenakvität wieder sinken&lt;/strong&gt;, und damit auch die Frequenz und Stärke von Polarlichtern. Das heißt nicht, dass man dann bis Mitte der 2030er-Jahre warten muss, aber man muss bei geringerer Eintrittswahrscheinlichkeit dann halt längere Zeit vor Ort bleiben und evtl. auch mit schwächeren Erscheinungen rechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist auch, eine günstige Jahreszeit zu wählen. Im Sommer geht die Sonne im hohen Norden für längere Zeit nicht unter. Dann hat man kaum Chancen, etwas am Himmel zu sehen. Man braucht Dunkelheit. Die hat man im Winter: Von Ende November bis Ende Januar (je nach genauem Standort) geht die Sonne nicht auf. Es ist dann nur einige Stunden am Tag dämmerig-hell – dann hat man eine höhere Chance, in der dunklen Zeit Nordlicher sehen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20250103_0499.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20250103_0499.9f706ebed2e5dab6.jpg&quot; alt=&quot;Keinen Sonnenaufgang heute. Ansicht einer Wetter-Anwendung.&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1876&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Sonnenaufgang? Heute nicht mehr.&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;hilfsmittel-zur-nordlichtjagd&quot; class=&quot;wp-block-heading has-large-font-size&quot;&gt;Hilfsmittel zur Nordlichtjagd&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei unserer Recherche im Vorfeld hatten wir gelernt, dass es verschiedene Arten der &lt;strong&gt;Nordlichtvorhersage&lt;/strong&gt; gibt. Die Sonnenpartikel benötigen nach einem Ausbruch auf der Sonne ungefähr 2 Tage bis zur Erde. Satelliten messen die Sonnenaktivität rund um die Uhr. Dadurch kann man berechnen, wann Sonnenpartikel die Atmosphäre der Erde erreichen. Allerdings werden die meisten Teilchen (zum Glück für das Leben auf der Erde^^) vom Erdmagnetfeld abgelenkt. Vermutlich macht das die Vorhersage schwierig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach unseren Erfahrungen waren die Vorhersagen nur relativ zeitnah (maximal einen halben Tag vorher) brauchbar. Die länger in die Zukunft reichenden Vorhersagen haben sich während unserer Reise immer wieder (teilweise sehr stark) verändert. Wir schauten uns daher immer wieder über den Tag die Vorhersagen an und entschieden unsere Aktionen dann relativ spontan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun zu den von uns genutzten Quellen: Hauptsächlich haben wir die iOS-Anwendung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://apps.apple.com/de/app/northern-lights-aurora-alerts/id1092949787&quot;&gt;AuroraAlerts&lt;/a&gt; genutzt. Es gibt noch viele andere; letztendlich beziehen alle ihre Daten aus einer handvoll öffentlich zugänglicher Quellen. Nach einer Recherche vor der Reise hat mir diese Anwendung am besten gefallen und wir haben sie dann auch ständig genutzt. (Es ist aber sicherlich sinnvoll für dich, dir selbst verschiedene Anwendungen anzuschauen.) Die Anwendung ist kostenlos, die Echtzeitbenachrichtungen können per InApp-Kauf für verschiedene Zeiträume freigeschaltet werden. Man kann dann einstellen, bei welchen Werten die App Benachrichtungen versenden soll. Wir haben für einmalig 2€ Benachrichtungen für 1 Monat aktiviert. Ehrlich gesagt, war da bei uns aber unnötig. Wir haben sowieso immer wieder in die App geschaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So sah das bei uns aus:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image-group my-8 grid grid-cols-1 items-start gap-6 sm:grid-cols-2 [&amp;&gt;figure]:m-0&quot;&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20241231_0191.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20241231_0191.707077de91150146.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;2164&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20241231_0192.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20241231_0192.551e6883c10340c9.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;2164&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wir schauten vor allem auf den Kp- und Bz-Wert:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kp-Index&quot;&gt;Kp-Wert&lt;/a&gt; gibt die Stärke solarer Teilchenstrahlung an. &lt;strong&gt;Je &lt;em&gt;höher&lt;/em&gt; der Wert, desto stärker die Strahlung&lt;/strong&gt;, und umso weiter kann sie auch Richtung Süden vordringen. Aber Achtung: Wenn man sehr weit im Norden ist, kann man auch schon bei niedrigen Werten Nordlichter sehen! Wir haben auch bei Kp=2 wunderschöne Nordlichter gesehen. Diese Metrik war daher für uns primär nur deswegen interessant, da bei höherem Kp-Wert die Wahrscheinlichkeit für Sichtungen generell steigt – also natürlich auch bei uns.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Interplanetares_Magnetfeld&quot;&gt;Bz-Wert&lt;/a&gt; gibt die Stärke des Sonnenmagnetfeldes an. So wie wir es verstanden haben (ohne Gewähr; Korrekturen gerne in den Kommentaren): &lt;strong&gt;Je &lt;em&gt;geringer&lt;/em&gt; der Bz-Wert, desto stärker interagiert das Magnetfeld der Sonne mit dem Magnetfeld der Erde&lt;/strong&gt; – und umso wahrscheinlicher werden Polarlichter. Wir hatten in unserer Zeit Polarlichter schon ab Bz=-2 gesehen, die Werte gingen aber auch bis Bz=-20 herunter.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Bei der Kurzfristvorhersage ist auch der &lt;strong&gt;Bewölkungsgrad&lt;/strong&gt; angegeben. Natürlich braucht man einen klaren Himmel, um Nordlichter sehen zu können, da sie deutlich über den Wolken entstehen. Ist es dicht bewölkt, sieht man nichts; egal, wie stark die Nordlichter darüber tanzen mögen. Allerdings hatten wir festgestellt, dass diese Angaben für uns &lt;strong&gt;komplett nutzlos&lt;/strong&gt; waren. (Auch die von anderen Wetterdiensten.) Das Wetter ist in Küstennähe hochdynamisch, und die von uns betrachteten Wettermodelle waren alle zu unpräzise. Wir hatten oft sternenklaren Himmel, obwohl es bewölkt sein sollte. Und eine Stunde später war es wieder völlig anders. Daher begannen wir nach einigen Tagen, diese Angaben zu ignorieren – und sind bei guten Kp-/Bz-Werten einfach rausgegangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ergänzend dazu haben wir uns immer wieder auch den &lt;strong&gt;Aurora Forecast&lt;/strong&gt; angeschaut: Eine Graphik, die im Polarkreis die Wahrscheinlichkeit zur Sichtung von Polarlichtern in einer Stunde angibt. Hier ein Beispiel vom Silvesterabend 2024:&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20241231_0242.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20241231_0242.bb8dd638879ea250.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;2164&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Screenshot der Anwendung AuroraAlerts mit eingebettetem NOAA-Aurora Forecast für den 31. Dezember 2024 kurz vor Mitternacht. Für den Norden Norwegens wurde eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit angezeigt – und tatsächlich haben wir (bis das Feuerwerk losging) viele Nordlichter bewundern können.&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Primärquelle ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.swpc.noaa.gov/&quot;&gt;das Space Weather Prediction Center&lt;/a&gt; einer us-amerikanischen Wetterbehörde. Es bietet etliche Vorhersagen zur Solaraktivität an. Die ständig aktuell berechneten Graphiken gibt es unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://services.swpc.noaa.gov/images/&quot;&gt;https://services.swpc.noaa.gov/images/&lt;/a&gt; – mit diesen Roh- bzw. Bild-Daten könnte man sich auch selbst einen Aurora-Alert basteln.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2 id=&quot;nordlichtphotographie&quot; class=&quot;wp-block-heading has-larger-font-size&quot;&gt;Nordlichtphotographie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ganz allgemein zum Fotografieren empfiehlt sich neber der eigentlichen Kamera mit Speicherkarten und ausreichenden (Ersatz-) Akkus&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;ein &lt;strong&gt;Stativ&lt;/strong&gt; (im Idealfall mit &lt;strong&gt;Fernauslöser&lt;/strong&gt;) und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;lichtstarke&lt;/em&gt; Objektive&lt;/strong&gt; mit einer &lt;strong&gt;Offenblende&lt;/strong&gt; (1,8 oder 2,5) und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verschlusszeiten&lt;/strong&gt; von 1–6 Sekunden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;mit hohen ISO-Werten&lt;/strong&gt; von 800 — 1600.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Im folgenden gehe ich nun auf einige meiner Herausforderungen ein, aus denen du lernen kannst. Es muss ja nicht jeder alle Fehler selbst machen. („Neue&quot; Fehler dürfen gerne in den Kommentaren hinterlassen werden.)&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20250104_0845v1.cr2_.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20250104_0845v1.cr2_.c5d558d86fd618d4.jpg&quot; alt=&quot;Starkes Nordlicht über den Bergen&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1501&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Starkes Nordlicht über den Bergen&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;gestalterische-herausforderungen&quot; class=&quot;wp-block-heading has-large-font-size&quot;&gt;Gestalterische Herausforderungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn es „Nordlichtalarm&quot; gab, fuhren wir mit dem Auto an schöne Orte und gingen auf Motivjagd. &lt;strong&gt;Wie immer in der Landschaftsphotographie ist es eine gute Idee, die Gegend im Vorfeld bei Tageslicht auszukundschaften und sich Orte mit guten Motiven zu markieren.&lt;/strong&gt; Wenn die Nordlichter da sind, will man nicht erst überlegen, wohin man fahren könnte – sonst ist man erst dann an dem Motiv, wenn die Nordlichter wieder weg sind. Aufgrund der begrenzten Zeit konnten wir dies jedoch leider kaum machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nordlichter selbst können als Hauptmotiv sehr schön sein. Sie verändern sich ständig; hier heißt es einfach nur „draufhalten&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beeindruckende Fotos hat man aber eher, wenn die Nordlichter ein Bildbestandteil sind, und man auch ein anderes Motiv gleichzeitig gut in Szene setzen kann. Das ist zumindest mir auf der Reise leider nicht gelungen. Wir hatten einfach zu wenig Zeit (uns genommen), um ausgiebig nach besonderen Motiven Ausschau zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Tromsø und Umgebung gibt es überall beeindruckende Landschaften, aber mir persönlich haben leider besonders fotogene Motive gefehlt. Oft hat man in der Ferne an einem Fjord eine Siedlung gesehen – aber nur diese in der Ferne ist für mich kein gutes Motiv. Ich hätte lieber mehr Orte gehabt, an denen ich besondere Motive relativ groß (~ 1/3 im Bild) in tollem Winkel gehabt hätte und dazu Nordlichter hätte reinbringen können. Generell bin ich ein Freund davon, wenn man auch auf einem klein dargestellten Foto das eigentlicht Motiv direkt erkennen kann. Diese Motive gibt es garantiert – man muss sie nur finden...&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;technische-herausforderungen&quot; class=&quot;wp-block-heading has-large-font-size&quot;&gt;Technische Herausforderungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nordlichter sind relativ dunkel. Will man gleichzeitig eine Ufer-Landschaft einfangen mit Straßenlaternen, sind diese deutlich heller. Belichtet man die Nordlichter schön, brennt das Licht auf dem Boden aus. Oder man sieht eine schön beleuchtete Stadt, aber kaum Nordlichter. Daraus folgt:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;HDR-Aufnahmen durchführen&lt;/strong&gt;, wenn möglich. Wenn man aber in RAW fotografiert, kann das herausfordernd werden. Nordlichter verändern sich relativ schnell. Wenn man für ein Nordlicht z.B. 6 Sekunden belichten muss, für das Sub-Motiv aber nur 1 Sekunde, kann es sein, dass reines HDR-Überlagern zu Geister-Effekten führt, da die Nordlichter nicht still halten. Evtl. müsste man zwei Bilder machen und später die beiden Bildbestandteile zusammenschneiden. (Also kein HDR.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verlaufsfilter&lt;/strong&gt; hätten sehr hilfreich sein können, um z.B. das untere Bilddrittel abzublenden. Da ich aber leider keine hatte, kann ich dazu nichts weiteres sagen. Das war das eine Stück Ausrüstung, das ich gerne mir vorher nocht besorgt hätte und ich mir bei einer weiteren Reise definitiv vorher anschaffen werde.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Schärfe&lt;/strong&gt; ist in Dunkelheit eine Herausforderung.
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Man muss seine Objektive &lt;strong&gt;blind, in Dunkelheit und &lt;em&gt;mit Handschuhen&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; bedienen können. Gerade die Schalter für den auto-/manuellen Fokus sind an meinen Objektiven nur sehr schwierig umschaltbar gewesen mit Handschuhen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Manuell habe ich die Objektive immer auf die Unendlichkeits-Einstellung gedreht, durch den Sucher geschaut und minimal „zurück&quot; gedreht und mich möglichst an Sternen orientiert, bis diese sehr scharf waren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Oft habe ich auf helle Bildbestandteile fokussieren können, wenn ich z.B. ein Ufer im Bild hatte. Deswegen habe ich manchmal auch den Autofokus nutzen können, trotz großer Dunkelheit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich habe es nur selten geschafft, Nordlichter wirklich scharf abzubilden. Das Problem:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nordlichter bewegen sich und sind relativ lichtschwach.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich will also eine Offenblende nutzen, um möglichst kurz belichten zu können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dadurch verliere ich aber Schärfe.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eigentlich will ich daher abblenden, um z.B. mit Blende 4 oder 5,6 eine höhere Schärfe zu erhalten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dafür muss ich aber länger belichten, z.B. 8 oder 15 Sekunden lang.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aber da sich Nordlichter bewegen... sind sie dann unscharf. :-(&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Natürlich kann man die ISO-Empfindlichkeit hochdrehen, aber das hat Grenzen. (Insbesondere, wenn man auch lichtstärkere Objekte wie Häuser im Bild hat.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Meine Empfehlung&lt;/strong&gt;: Du solltest mit deiner Kamera im Vorfeld, am besten noch zu Hause, nachts rausgehen und Aufnahmereihen machen von entfernten helle Objekten (Straßenlampen, oder Häusern in der Ferne) und schauen, bis zu welchen Einstellungen du gehen willst. Und übe das bitte mit deinen Handschuhen; auch wenn&#39;s bei dir warm ist!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20250104_0847-683x1024.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20250104_0847-683x1024.2dc9d1ce9844e097.jpg&quot; alt=&quot;Entweder Wellen eines gerade auf Warp beschleunigtes Raumschiff, oder nur ein Nordlicht.&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1499&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Entweder Wellen eines gerade auf Warp beschleunigtes Raumschiff – oder nur ein Nordlicht.&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nimm dir nach den gemachten Bildern &lt;strong&gt;sobald wie möglich&lt;/strong&gt; die Zeit, dir die gemachten Photos kurz auf einem Notebook in deiner Bildbearbeitung wie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.on1.com/products/photo-raw/&quot;&gt;ON1 PhotoRaw&lt;/a&gt; (mein Beileid, solltest du noch Adobe Lightroom benutzen und die Abo-Blutsauger und Datenschutzfeinde unterstützen) anzusehen. Du weißt sicherlich, dass Photos auf kleinen Displays oft toll aussehen, dann aber die Ernüchterung auf dem großen Monitor folgen kann. &lt;strong&gt;Du willst noch während deiner Reise möglichst schnell nach dem Fotografieren erkennen, ob du etwas falsch gemacht hast!&lt;/strong&gt; Das halte ich für so wichtig, daher: &lt;strong&gt;Du willst noch während deiner Reise möglichst schnell nach dem Fotografieren erkennen, ob du etwas falsch gemacht hast!&lt;/strong&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nordlichter sind alle unscharf? Ups! Ich üb&#39; jetzt nochmal das Fokussieren bei Dunkelheit in Kälte mit meinen Handschuhen draußen vor der Tür.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein Objektiv hat einen eingetrockneten Tropfen oder Schmutz in viele Bilder eingefügt? Ups! Ich sollte &lt;em&gt;jetzt&lt;/em&gt; &lt;em&gt;sofort&lt;/em&gt; meine Objektive putzen!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unschärfe trotz Stativ? Ups! Es war deutlich zu viel Wind, und die Mikro-Bewegungen meines ansonsten stabilen Stativ haben zum Ruinieren gereicht! (Morgen fahr&#39; ich das Stativ nicht ganz aus und hänge mitgenommene schwere Gegenstände unten dran oder beiß&#39; in den sauren ISO-Apfel.)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Backups&lt;/strong&gt;. Dazu muss ich hier wohl nix sagen; da du eh ein Notebook dabei haben solltest (siehe vorherigen Punkt), kannst du auch noch 1–2 externe SSD-Festplatten oder SD-Karten mitnehmen und täglich die neuen Photos darauf kopieren. Ansonsten gilt, wie immer: &lt;em&gt;Kein Backup, kein Mitleid.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eine Kleinigkeit: Ich habe erst zu Hause bemerkt, dass etliche meiner Bilder &lt;strong&gt;keine GPS-Koordinaten&lt;/strong&gt; hatten. Das lag daran, dass ich oft Objektive wechselte und dabei schnell sein musste. Meine Kamera braucht aber immer einen Augenblick zur Ortung. Ich war oft so schnell, dass ich nach dem Objektivwechsel sofort Fotos gemacht hatte, und die Koordinaten noch nicht verfügbar waren. Das ist natürlich nicht so schlimm, aber ich wollte es der Vollständigkeit halber hier auch noch erwähnen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;auge-..-kamera&quot; class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Auge ./. Kamera&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Und hier noch die Antwort auf eine Frage, die ich mir vorher auch stellte: Wie intensiv sieht man Nordlichter eigentlich? „Sieht&quot; nur die Kamera schwaches Licht und die Bilder, die man kennt, sind alle per Kontrast-/Farbregler hochgedreht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Antwort: Wir sahen Nordlichter problemlos mit den Augen und auch relativ stark/grünlich. Auf den Bildern sind sie jedoch tatsächlich etwas stärker als in Natura. Ich schätze, dass sie auf (unbearbeiteten) Bildern ca. 25% intensiver erscheinen.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20250105_0971.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20250105_0971.da0909aa01c5e92e.jpg&quot; alt=&quot;Nordlichter hinter Bergen&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;666&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Nordlichter hinter Bergen&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;oslo&quot; class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Oslo&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Weg nach Tromsø flogen wir über Oslo und hatten dort einen Zwischenaufenthalt für drei Tage eingelegt. Oslo ist auf jedenfall mal einen Besuch wert! Die Zeit dort war für uns sehr kurz, hier dennoch einige Notizen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Unbedingt die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Deichmanske_bibliotek&quot;&gt;Deichmann-Bibliothek&lt;/a&gt; anschauen! Ein wahrer Dritter Ort für alle Menschen in großartiger Architektur!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/mastodon-deichmann.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/mastodon-deichmann.7d1cb7a9da385b7a.jpg&quot; alt=&quot;Mastodon-Beitrag über Deichmann-Bibliothek in Oslo&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1186&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://houseofnerds.no/&quot;&gt;House of Nerds&lt;/a&gt; hat nicht nur stilvolle Cocktails über PacMan [&amp;amp;]{.amp} Co., sondern auch zahlreiche Brettspiele, Konsolen, einen VR-Raum und mehr für einen schönen Abend.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/mastodon-pacman.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/mastodon-pacman.64d679b9e4685fe1.jpg&quot; alt=&quot;Mastodon-Beitrag über House of Nerds in Oslo.&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1641&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wenn es die Zeit erlaubt, lohnt sich ein Besuch der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Opernhaus_Oslo&quot;&gt;Oper Oslo&lt;/a&gt;. Das Gebäude hat eine tolle Architektur, und bei einer Führung (gibt es auch auf Deutsch) kommt man überall hin, von den Bühnen bis zu den Werkstätten und sieht, welcher Aufwand hinter den Bühnen betrieben wird. Wenn ich wieder nach Oslo reise, werde ich vorher schauen, ob ich mir dort auch mal eine Vorstellung anschauen kann. Das Dach des Opernhauses ist übrigens jederzeit zugänglich und bietet einen guten Ausblick über die lokale Hafengegend.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20241230_0140.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20241230_0140.4c9f3cc612915c12.jpg&quot; alt=&quot;Opernhaus Oslo&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1333&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Opernhaus Oslo&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Zuletzt, nicht bezüglich Oslo, aber eine sehr gute Sache: Manipulierte Menschen in der Werbung müssen als solche gekennzeichnet werden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/mastodon-reklame.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/mastodon-reklame.6bac3627a86ef412.jpg&quot; alt=&quot;Mastodon-Beitrag über Werbeplaket mit Hinweis über Bildmanipulation in Oslo.&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1073&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Mastodon-Beitrag über Werbeplaket mit Hinweis über Bildmanipulation in Oslo.&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;sonstiges&quot; class=&quot;wp-block-heading has-larger-font-size&quot;&gt;Sonstiges&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Geld&lt;/strong&gt;: Erwartungsgemäß habe ich die ganze Zeit kein Bargeld gebraucht. Ich habe keine Ahnung, wie NOKs eigentlich physisch aussehen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kosten&lt;/strong&gt;: Für die 1,5 Wochen habe ich insgesamt grob 2.500€ ausgegeben. Ganz genau kann ich es nicht sagen; da ich zum einen vieles an teurerer Kleidung (Skihosen, Stiefel, ...) schon hatte, andererseits ich mir auch einiges neu gekauft habe (Parka, Aktive Handschuhe, ...), die ich ja aber auch noch sehr lange haben werde.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mobilfunk/Netzabdeckung&lt;/strong&gt;: Naja, wie man es außerhalb Deutschlands halt erwarten würde, wenn Menschen an der Macht sind, für die das Internet &lt;em&gt;in den 1980er Jahren&lt;/em&gt; Neuland war.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;fazit&quot; class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es war eine sehr schöne Zeit. Wir hatten mehr Glück als Verstand, in einer Zeit dort gewesen zu sein, an der die Sonne so aktiv war. (An einem Abend, sinngemäß: „Oh, wir haben sehr hohe Nordlichtaktivität!&quot; – „Schon wieder... – ach, heute Abend lieber mal was essen gehen?&quot;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer die Möglichkeit hat, an den Polarkreis zu reisen, sollte dies am besten jetzt noch bis Februar 2026 tun, bevor die Sonnenaktivität abnehmen wird.&lt;/strong&gt; Und generell gilt dabei natürlich: Je nördlicher, desto besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht fahre ich auch bald mal wieder dorthin...&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/reise-zu-den-polarlichter-nach-tromso-ein-erfahrungsbericht/Klingler_20250106_1036.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20250106_1036.b9f3fa8a983d96ca.jpg&quot; alt=&quot;Rückflug: Aus dem Flugzeug über das norwegische Eis&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;750&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Rückflug: Aus dem Flugzeug über das norwegische Eis. Bis zum nächsten Mal.&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Du willst noch ein paar Nordlichtbilder sehen? &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://lichtspiele.andreas-klingler.de/Klingler_20250104_0847.html&quot;&gt;Auf meinem Photoblog lichtspiele.akde gibt es noch einige mehr.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
</description>
      </item>
      <item>
          <title>Für mehr Zumutungsvielfalt in Medien</title>
          <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
          <link>https://andreas-klingler.de/blogs/fuer-mehr-zumutungsvielfalt-in-medien/</link>
          <guid>https://andreas-klingler.de/blogs/fuer-mehr-zumutungsvielfalt-in-medien/</guid>
          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/fuer-mehr-zumutungsvielfalt-in-medien/">&lt;p&gt;In einer der letzten Economist-Ausgaben gab es einige Artikel mit Analysen zur zunehmenden Auseinanderentwicklung der Sprache von (US-) Medien. Sie drücken eine Sorge aus, die ich auch für Europa schon lange habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der eine Artikel &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.economist.com/leaders/2023/12/14/can-you-have-a-healthy-democracy-without-a-common-set-of-facts&quot;&gt;American journalism sounds much more Democratic than Republican&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; beschreibt, wie Journalisten eine große Menge von 2‑Wort-Kombinationen mit politischer Färbung (z.B. „stolen election”) als eher links- bzw. eher rechtsgerichtet klassifiziert und Texte vieler großer US-Medien/-Sender von 2017 bis 2022 durch einen Klassifizierer gejagt haben. Die wesentliche Aussage ist, dass insbesondere seit Trumps Amtsantritt die Medien immer stärker in eine bestimmte Richtung driften und andere Meinungen zunehmend weniger verbreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der andere Artikel &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.economist.com/leaders/2023/12/14/can-you-have-a-healthy-democracy-without-a-common-set-of-facts&quot;&gt;Can you have a healthy democracy without a common set of facts?&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; zeichnet historisch nach, dass mediale Disruptionen (fast?) immer zu größerer Fragmentierung des Publikums führten. Von sehr kleinen meinungsstarken Mini-Zeitungen von vor 200 Jahren für eine relativ kleine Elite über technische Zwänge weniger Massenkanäle (Frequenzen/TV-Sender) bis hin zur heutigen immer stärker polarisierenden Medienvielfalt. Interessante Beobachtung:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;There is a lot to like about the subscription-based outfits that now rule: what better test of the quality of the work than whether people will pay for it? But such businesses can also be built on pandering to people’s prejudices.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.economist.com/leaders/2023/12/14/can-you-have-a-healthy-democracy-without-a-common-set-of-facts&quot;&gt;Can you have a healthy democracy without a common set of facts?,&lt;/a&gt; The Economist vom 16.12.2023&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wenn Menschen zunehmend invididuell für Nachrichten bezahlen (sollen), ist es nicht erwartbar, wenn sie sich zunehmend diejenigen Quellen auswählen, die ihr bestehendes Weltbild bestärken? Und sie dann auch von „Zumutungen” (anderen Fakten/Meinungen) verschont?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Doch gerade die „Zumutungen” sind es, die Menschen weiterbringen können.&lt;/strong&gt; Wir müssen als Gesellschaft in der Lage sein, konstruktiv über (fast) alles zivilisiert streiten zu können. Und dafür müssen wir uns auch ernsthaft mit Positionen politischer Gegenseiten auseinandersetzen. Das verlernen wir meines Erachtens zunehmend.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;If Trump supporters are anti-democratic racists, why bother trying to win them over?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.economist.com/leaders/2023/12/14/can-you-have-a-healthy-democracy-without-a-common-set-of-facts&quot;&gt;Can you have a healthy democracy without a common set of facts?,&lt;/a&gt; The Economist vom 16.12.2023&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir versuchen gar nicht mehr zu verstehen, warum bestimmte Menschen bestimmte Positionen unterstützen. So werden Mauern zementiert. Und ohne Auseinandersetzung nehmen wir uns Lernmöglichkeiten, um unsere eigene Position zu bestärken oder anzupassen. Eigentor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Trend macht mir schon lange Sorgen. Ich habe leider aber auch keine Lösung dafür. Außer für mich selbst: Ich versuche (so die Zeit es zulässt) möglichst viele unterschiedliche Medien verschiedener „Schlagseiten” zu konsumieren. Sehr wertvoll sind für mich auch einige brasilianische / spanische Quellen, die Themen oft völlig anders darstellen als deutschsprachige oder englischsprachige Medien oder überhaupt auch über andere Themen berichten. &lt;strong&gt;Gerade wer mehrere Sprachen spricht, sollte die Möglichkeit nutzen, seinen/ihren sprachlich- und kulturellen Medienmix zu erhöhen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber: Damit mache ich im Prinzip selbst journalistische Arbeit. Muss/Sollte jeder Leser heutzutage wirklich ein &lt;em&gt;Eigen-Journalist&lt;/em&gt; sein?&lt;/p&gt;
</description>
      </item>
      <item>
          <title>ColdFusion: Are we the Loneliest Generation?</title>
          <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
          <link>https://andreas-klingler.de/blogs/coldfusion-are-we-the-loneliest-generation/</link>
          <guid>https://andreas-klingler.de/blogs/coldfusion-are-we-the-loneliest-generation/</guid>
          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/coldfusion-are-we-the-loneliest-generation/">&lt;p&gt;https://www.youtube.com/channel/UC4QZ_LsYcvcq7qOsOhpAX4A&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gedanken zu dem Video:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Worldwide today 33% of adults feel lonely.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Beitragender Faktor: Je weniger &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Ort&quot;&gt;Dritte Orte&lt;/a&gt; es gibt, desto einsamer sind die Menschen in einer Stadt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In Deutschland, Menschen kommen vor allem über gemeinsame Interessen zusammen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Loneliness = (Amount of social connection you want) — (Desired amount of social connection)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2 id=&quot;ursprungsvermutungen&quot;&gt;Ursprungsvermutungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das Phänomen hätte nach Alan Greenblatt (QC Research, 2023), seinen Anfang in den Jugendbewegungen der 1960er-Jahre. Menschen sorgten sich mehr um nationale oder globale Probleme als um die ihrer direkten Umgebung:&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;„[This] decreased number of social gatherings and eroded organisational participation.”&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;In den 1970er-Jahren hätte es soziale Spannungen (Ölkrise, etc.) gegeben, durch die viele Menschen sich eher zurückzogen und an sich selbst dachten – die Invididualisierung bekam einen Schub.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einsamkeit hätte mit der zunehmenden Individualisierung seit dieser Zeit begonnen. Und nachfolgende Generationen lebten in einer immer individualisierteren Welt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In Städten mit keinen/wenigen Dritten Orten müssen Begegnungen geplant werden. Dies lässt kein Raum mehr für zufällige Begegnungen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description>
      </item>
      <item>
          <title>Telefonie im Ausland: Immer VoIP-/SIP-Konto bereithalten</title>
          <pubDate>Wed, 22 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
          <link>https://andreas-klingler.de/blogs/telefonie-im-ausland-immer-voip-sip-konto-bereithalten/</link>
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          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/telefonie-im-ausland-immer-voip-sip-konto-bereithalten/">&lt;p&gt;Manchmal muss man im Ausland kurzfristig Telefonnummern in der Heimat anrufen. Wenn man dann nicht Vorsorge getroffen hat und über einen VoIP-Anbieter wie Sipgate oder die eigene FritzBox und VPN telefonieren kann, kann es &lt;strong&gt;sehr teuer&lt;/strong&gt; werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute wurde meine Kreditkarte gesperrt, da jemand aus den USA 300 USD abzuheben versuchte. Tja. Die SMS meiner Bank nannte nur eine deutsche Festnetznummer zum Anrufen. Wenn ich jetzt über die Telekom-SIM-Karte in Brasilien in Deutschland angerufen hätte, hätte dies 2,99€ je Minute (!) gekostet. Die Klärung mit meiner Bank hat gerundet 7 Minuten gedauert. Dies hätte also rund &lt;strong&gt;21€&lt;/strong&gt; gekostet im Mobilfunknetz – per VoIP über Sipgate habe ich jetzt &lt;strong&gt;0,10€&lt;/strong&gt; bezahlt für den ganzen Anruf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher: Immer bei Auslandsreisen ein VoIP-Konto/-Zugang bereit halten für den Fall der Fälle.&lt;/p&gt;
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          <title>Früchtetee-Maschine statt Kaffeemaschine</title>
          <pubDate>Sat, 18 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
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          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/fruechtetee-maschine-statt-kaffeemaschine/">&lt;figure&gt;
  &lt;a href=&quot;https://andreas-klingler.de/blogs/fruechtetee-maschine-statt-kaffeemaschine/Klingler_20230316_0095.jpg&quot;&gt;
    &lt;img src=&quot;https://andreas-klingler.de/processed_images/Klingler_20230316_0095.c8bf8cdc1f9cd31e.jpg&quot; alt=&quot;Früchtetee-Maschine statt Kaffeemaschine&quot; width=&quot;1000&quot; height=&quot;1333&quot; loading=&quot;lazy&quot; decoding=&quot;async&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
  &lt;figcaption&gt;Früchtetee-Maschine statt Kaffeemaschine&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Clever: Wenn man eine „Kaffeemaschine“ hat, aus der konstruktionsbedingt sowieso nur Kaffee-Abwasser herauskommen kann, kann man stattdessen Schalen von verbrauchtem Obst oben reintun und erhält Früchte-Tee.&lt;/p&gt;
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          <title>Brasilien 2023</title>
          <pubDate>Sun, 12 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
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          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/brasilien-2023/">&lt;p&gt;Es ist unglaublich viel Zeit vergangen, doch jetzt ist es endlich so weit und es geht wieder über den Teich in die Welt, in der Sommer Winter und Frühling Herbst ist. Eigentlich wollte ich 2020 schon nach Brasilien fliegen – doch in jenem Jahr hatten sich ja die Pläne vieler Menschen geändert…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies wird auch mein kürzester Aufenthalt – nur knapp 3 Wochen werde ich drüben sein, und mich voraussichtlich auch nur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A3o_Paulo&quot;&gt;im Großraum (Bundesstaat) São Paulo&lt;/a&gt; aufhalten. Eigentlich hätte ich gerne auch noch so 2 Wochen dort gearbeitet (Motto &lt;em&gt;Home Office ist überall, wo es Netz gibt&lt;/em&gt;), aber aufgrund einer Hochzeit am 1. April (die angeblich kein Scherz sein soll), geht es halt diesmal nicht länger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich freue mich vor allem auf das Wiedersehen mit den Mahlers. Auf dem Programm stehen auch verschiedene Interessante Orte (Ende 2022 hat endlich das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museudoipiranga.org.br/&quot;&gt;Museu do Ipiranga&lt;/a&gt; wieder aufgemacht), aber da ich mich in der kurzen Zeit mehr im Kernstadtgebiet aufhalten werden und weniger in der Natur, gibt es von dieser Reise voraussichtlich nicht sooo viel zu erzählen. Aber mal schauen; vielleicht werde ich hier bis Ende März doch mehr schreiben, als gedacht.&lt;/p&gt;
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          <title>Zahlentrainer Portugiesisch – Deutsch</title>
          <pubDate>Sun, 10 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
          <link>https://andreas-klingler.de/blogs/zahlentrainer-portugiesisch-deutsch/</link>
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          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/zahlentrainer-portugiesisch-deutsch/">&lt;p&gt;Zum Lernen der portugiesischen Zahlen schrieb ich vor einigen Jahren ein Skript, dass eine Zahl darstellt, die man auf Portugiesisch ausgeschrieben hinschreiben muss. Es ist weiterhin unter der Adresse &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pt.andreas-klingler.de/zahlentrainer_de_pt/&quot;&gt;https://pt.andreas-klingler.de/zahlentrainer_de_pt/&lt;/a&gt; verfügbar. (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pt.andreas-klingler.de/de/2016/08/zahlentrainer-portugiesisch/&quot;&gt;Hier ist der Original-Beitrag von damals.&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pt.andreas-klingler.de/de/2016/08/zahlentrainer-portugiesisch/&quot;&gt;Zahlentrainer Portugiesisch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Neu ist jetzt die Gegenrichtung: Unter der Adresse &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pt.andreas-klingler.de/zahlentrainer_pt_de/&quot;&gt;https://pt.andreas-klingler.de/zahlentrainer_pt_de/&lt;/a&gt; kann jetzt die andere Richtung gelernt werden. Hier muss man jetzt eine Zahl auf Deutsch eintragen.&lt;/p&gt;
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      </item>
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          <title>OWASP ASVS: Die bessere OWASP Top 10</title>
          <pubDate>Thu, 08 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
          <author>post@andreas-klingler.de (Andreas Marc Klingler)</author>
          <link>https://andreas-klingler.de/blogs/owasp-asvs-die-bessere-owasp-top-10/</link>
          <guid>https://andreas-klingler.de/blogs/owasp-asvs-die-bessere-owasp-top-10/</guid>
          <description xml:base="https://andreas-klingler.de/blogs/owasp-asvs-die-bessere-owasp-top-10/">&lt;p&gt;Auf dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.owasp.org/index.php/OWASP_German_Chapter_Stammtisch_Initiative/Frankfurt#.2343_.7C_OWASP_Stammtisch_Frankfurt_.7C_07.11.2018.2C_19:30h&quot;&gt;November-Treffen von OWASP Frankfurt&lt;/a&gt; hat Jim Manico einen interessanten Vortrag über das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.owasp.org/index.php/Category:OWASP_Application_Security_Verification_Standard_Project&quot;&gt;OWASP Application Security Verification Standard Project&lt;/a&gt; gehalten. Dies ist ein Referenzmodell (wie z.B. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Capability_Maturity_Model_Integration&quot;&gt;CMMI&lt;/a&gt;) über die Entwicklung und das Testen sicherer Software. Ich empfehle jedem, der mit Software-Entwicklung zu tun hat, dort öfter man (&lt;em&gt;am Anfang&lt;/em&gt; von Projekten) reinzuschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe bei verschiedenen Projekten das Jahr über immer wieder mit den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.owasp.org/index.php/Category:OWASP_Top_Ten_Project&quot;&gt;OWASP Top Ten&lt;/a&gt; zu tun gehabt, einer alle paar Jahre aktualisierten Liste der zehn kritischten Sicherheitsprobleme. Diese Liste ist gut geeignet um zu wissen, auf welche IT-Sicherheitsaspekte man im Allgemeinen aufgrund ihrer Verbreitung besonders achten sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich hat jede Anwendung in ihrer eigenen Umgebung mit eigenen Problemen zu kämpfen; und nur, weil ein Sicherheitsproblem nicht in der Top Ten-Liste erscheint heißt natürlich nicht, dass es in einem konkreten Fall keine Rolle spielt. Jedoch fand ich es interessant von Manico zu hören dass es mittlerweile in der Realität oft der Fall wäre, dass Firmen sagen, ihre Software sei sicher, weil sie „gemäß der OWASP Top Ten-Liste” entwickelt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist natürlich Blödsinn. Aber mal wieder ein interessantes Beispiel, wie gute Intentionen und Projekte missverstanden werden können, weil sie Leute zu Gesicht bekommen, die sich nur oberflächlich mit IT-Sicherheit beschäftigen.&lt;/p&gt;
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